Erfolgsfaktor "MENSCH"
Nach unserer Erfahrung und Überzeugung ist die entscheidende Variable für den Erfolg und auch den Mißerfolg immer das Wollen, Wissen und Können der handelnden Personen. Natürlich spielen die sogenannten Rahmenbedingungen und das Glück auch immer eine Rolle. Diese sind aber nicht beeinflussbar. Und deshalb kommt es letztlich immer auf die Menschen an und wie sie mit den Rahmenbedingungen umgehen:
- Die Einstellungen, Überzeugungen, Werte und Motive beeinflussen maßgeblich unsere Energien in unserem Handeln. So entsteht Entschlossenheit oder Halbherzigkeit, Leidenschaft oder Zögerlichkeit, Bestleistung oder Mittelmaß.
- Unsere Fähigkeit Probleme zu lösen hängt von vier geistigen "Rohstoffen" des Menschen ab: Intelligenz, Kreativität, Wissen und Erfahrung.
- Immer mehr werden Erfolge heutzutage arbeitsteilig erbracht, deshalb wird die Fähigkeit, sein eigenes Wissen verständlich weiterzugeben, Entscheidungen gemeinsam zu treffen, Konflikte zu erkennen und zu lösen, andere zu überzeugen und das gemeinsame Handeln effektiv und flexibel zu koordinieren zu einem bedeutenden Erfolgsfaktor.
People Development
Das Wollen, Wissen und Können der Menschen ist positiv entwickelbar, nicht beliebig, aber grundsätzlich, das nennen wir People Development.
Wir glauben, die Entwicklung von Fähigkeiten ist - zumindest bei den allermeisten Menschen - ein Grundbedürfnis bis ins hohe Alter.
People Development ist die Erweiterung der vier basalen Kompetenzbereiche:
- Personale Kompetenz - Diese wirkt auf die Energie und die Integrität im Handeln bei uns und anderen
- Methodische Kompetenz - Diese steht für das fachliche und methodische Wissen in Theorie und Praxis bei Problemlösungen
- Soziale Kompetenz - Diese wirkt auf das Commitment und die Effizienz beim gemeinsamen Handeln
- Analytische Kompetenz - Diese erzeugt Ideenreichtum und Kohärenz (Schlüssigkeit, Widerspruchsfreiheit)
People Management
People Management ist eine gemeinsame Aufgabe zwischen Führungskräften und dem Personalbereich. Drei basale Themen sind es, die für eine leistungsorientierte Zusammenarbeit funktionieren müssen.
- Leadership:
Erfolgreiche Organisationen haben gute Führungskräfte auf allen Ebenen, diese vermitteln den Sinn und Zweck der Anstrengungen, geben eine klare Orientierung (wohin) und Priorisierung (was ist wichtiger, was weniger), sie schenken Wertschätzung und Vertrauen, sie demotivieren nicht und binden durch Integrität und Authentizität.
- Kompetenz- und Ressourcenmanagement:
Abgeleitet von der Geschäftsstrategie werden die Prozesse und Rollen definiert. Dann definiert man die notwendigen Kompetenzen, die jeder Einzelne benötigt, um seine Rolle in der arbeitsteiligen Leistungserstellung optimal zu spielen. Diese Kompetenzen werden in Quantität und Qualität systematisch überprüft und bei Bedarf intern weiter entwickelt und/oder extern gesucht (Neueinstellungen).
- Performancemanagement:
Je mehr Menschen zusammenarbeiten, desto größer kann die Kraft sein, die dabei entsteht. Leider stimmt auch das Gegenteil, je mehr Menschen zusammenarbeiten, desto größer ist das Potenzial für Lehrlauf und gegenseitige Behinderung. Effiziente Koordination der gemeinsamen Arbeit, Synergien und permanente Zielorientierung und übergreifende Ziel- und Prozesstransparenz sind oberste Managementaufgabe.
Menschen wollen ihre Leistungen zeigen und die Leistungen anderer anerkennen. Wichtig sind Transparenz und das richtige Maß an Wettbewerbskultur (partnerschaftlich-sportlich). Immaterielle und materielle Anreize können dann eine Kultur erzeugen, in der die Menschen Höchstleistungen erbringen. Wichtig sind nicht viele Anreize, sondern wenige, diese aber konsequent angewandt.
It’s all people! Isn’t it?!
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